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+++ Programm-Update +++

Liebe (derzeitige und künftige) Freundinnen und Freunde des Kulturkreises St. Marien,

in den jetzt 10 Jahren, in denen wir einem großen Publikum ein feines und vielfältiges Kulturprogramm anbieten, war es noch nie so schwer, halbwegs rechtzeitig das Jahresprogramm auf die Beine zu stellen.

Wir wissen nicht, ab wann überhaupt und wenn, dann in welcher Form, wir Ihnen etwas anbieten können.

Dazu kommt, dass gefragte Künstlerinnen und Künstler derzeit mit festen Zusagen zögern; nach dem schmerzlichen Lockdown werden von den Profis  – nur zu verständlich – größere und lukrativere Veranstaltungsorte bevorzugt.

Aktuell stellt sich die Situation für uns so dar (natürlich unter Vorbehalt; siehe oben):

  • 29. Mai 2021: Frühlingskonzert der Herzdamen
  • 3. oder 4. Juli 2021: Junger Chor NRW (evtl. ‘Open Air’)
  • 22. oder 29. August 2021: Mord im Pfarrgarten – Neue Songs und Kurzkrimis mit Jutta Wilbertz
  • 19., 25. oder 26. September 2021: Solo-Klarinettistin Sabine Grofmeier
  • 16. Oktober 2021: Ludwig Güttler – Trompete – und Friedrich Kircheis – Orgel –
  • 6. oder 7. November 2021: Confido Vocale mit Monteverdis Marienvesper
  • 12. Mai 2022: Georg Friedrich Händel, Alexanders’s Feast or The Power of Musick mit dem Brahms-Chor Dorsten

Um immer rechtzeitig über Termine (wenn sie denn wirklich feststehen!), Zeiten und Vorverkauf informiert zu sein, besuchen Sie regelmäßig diese Seite oder abonnieren Sie doch unseren (datenschutzkonformen!) Newsletter über https://marienviertel.de/kulturkreis/news/

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen:

  

Frühlingskonzert der Herzdamen

Die Herzdamen 2019 bei einem a-capella-Festival in Moskau

Die Herzdamen sind ein Frauenensemble aus Oberhausen mit Dorstener Stimmen. Der Großteil des Repertoires besteht aus a-capella gesungenen Swing- und Pop-Songs der letzten 80 Jahre …

Wir hoffen, die Damen Ende Mai in frischer, spätfrühlingshafter oder frühsommerlicher Atmosphäre herzlich begrüßen zu können.

Wer sich vorab schon mal informieren möchte:
https://www.facebook.com/dieherzdamen/
https://die-herzdamen-e-v.blankmusic.org/chor

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Junger Chor NRW

Schon für letzten November hatten wir uns auf diesen frischen, lebendigen Chor gefreut; nun wird es hoffentlich am 3. oder 4. Juli 2021, 17 Uhr, soweit sein, falls nötig auch ‘open air’:

Klangwelten zwischen Barock und Jazz

Werke von Schütz, Bach, Mendelssohn Bartholdy, Fauré sowie Chormusik aus Skandinavien, Russland und den USA

Leitung Christiane Zywietz-Godland & Hermann Godland

Der Junge Chor NRW präsentiert Chorwerke vom Barock bis in unser Jahrtausend. Außerdem erklingen internationale Kompositionen, die das Ensemble von zahlreichen Konzertreisen mitgebracht hat, z.B. aus Russland, Skandinavien und Frankreich. Dabei wird es sowohl besinnlich-nachdenklich als auch temperamentvoll-mitreißend zugehen.

Zwei Jazzstücke, die dem Chor gewidmet wurden, bilden den explosiven Abschluss.

Die etwa 70 Sänger*innen des Ensembles Junger Chor NRW kommen aus 30 Städten des Landes und sind ausgewählt nach besonderer stimmlicher Begabung, Chorerfahrung und Teamgeist. Sie sind im Alter von 16 bis Mitte 40, einige studieren Musik. Noch 2019 haben sie in der Kölner Philharmonie gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester „Die Sendung mit der Maus“ produziert, die Beethoven zum Thema hatte.

Weitere Informationen zum Chor unter http://junger-chor-nrw.de

Mit Unterstützung von

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Jutta und Thomas Wilbertz: Upps – tot:
Mord im Pfarrgarten

Kurzkrimis und Musik-Kabarett

Ein kleiner Schubs – upps – tot. So schnell kann´s passieren!

Die aus Dorsten stammende, in Köln lebende Krimi-Autorin, Sängerin und Musik-Kabarettistin konnte schon im August 2019 im Pfarrgarten unseres Pastors ihren schwarzen Humor unter Beweis stellen; hoffen wir, dass es Ende August 2021 (22. oder 29.8.) möglich ist, dass sie gemeinsam mit ihrem musikalischen Begleiter & Mann Thomas mit neuen Geschichten und Songs ihre Zuschauer wieder in ihren Bann zieht – falls er bis dahin nicht ihren mörderischen Ideen zum Opfer gefallen ist. Immerhin ist Jutta Wilbertz Mitglied im Autorinnen-Netzwerk ‘Mörderische Schwestern’ …

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Natürlich ist es ein besonderes Vergnügen, Jutta Wilbertz zuzuhören; ihre witzig-schwarzen Kurzkrimis und Songtexte lassen sich aber auch gut lesen, z. B. in der Badewanne, solange der Fön weit weg liegt … Was für Weihnachten?

Jutta Wilbertz: Upps – Tot. Kurzkrimis & böse Songs

BoD 2020, ISBN 9 783751990165, EUR 10,00

Erhältlich in allen Buchhandlungen und Verkaufsportalen, auch als ebook.

Erstmalig in einem Band versammelt Jutta Wilbertz die besten ihrer in zahlreichen Anthologien erschienenen Kurzkrimis sowie eine Auswahl ihrer rabenschwarz-witzigen Songtexte.

“Schwarzhumoriger Witz, mörderisch gute Geschichten” (Kieler Nachrichten)
“Wilbertz ist lakonisch und ihre Pointen sind messerscharf” (Westfälische Nachrichten)

Ostfriesischer Krimipreis 2017
Shortlist NordMordAward 2018

Homepage mit weiteren Infos: https://jutta-wilbertz.de/

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Sabine Grofmeier, Solo-Klarinettistin

Eigentlich sollte und wollte Sabine Grofmeier schon 2020 zu uns kommen; nun wird es wohl der 19. oder 25./26. September 2021. Große Vorfreude auf diese sympathische Künstlerin und ihr besonderes Instrument, einfühlsam gespielt in der herausragenden Akustik unserer Kirche!

Die Klarinettistin Sabine Grofmeier gehört zu den herausragenden und vielfältigsten Künstlerinnen ihrer Generation und wird mittlerweile von der Presse in einem Atemzug mit den Starklarinettistinnen Sabine Meyer und Sharon Kam genannt.
Ihr großer warmer Ton, ihre zupackende Musikalität und Ausdrucksstärke, ihre souveräne Beherrschung der technischen Mittel begeistern jedes Publikum.

Sabine Grofmeier ist Trägerin zahlreicher Förderpreise und Stipendien. Die junge Klarinettistin erhielt den Förderpreis der GWK in Münster, sie war Stipendiatin der Stiftung Villa Musica des Landes Rheinland-Pfalz, der Richard-Wagner-Gesellschaft, der Schwetzinger Festspiele und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Als Solistin gastierte Sabine Grofmeier in den namhaftesten Konzertsälen Deutschlands und des benachbarten Auslands – u.a. Hamburg Musikhalle (Laieszhalle), Bremen Glocke, Berlin Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Hannover Großer NDR-Sendesaal,  Nürnberg Meistersingerhalle, Bonn Beethovenhalle, München Herkulessaal der Residenz. Ihre rege Konzerttätigkeit als gefragte, Kammermusikerin, Solistin und Dozentin führten die Klarinettistin bisher durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Israel, England, Spanien, Schweden, Türkei, Kosovo, Frankreich, Australien und Südamerika.

Sabine Grofmeier ist Initiatorin und Künstlerische Leiterin des von ihr ins Leben gerufenen Internationalen Musikfestivals in Capdepera auf Mallorca, der Diemersteiner Konzertreihe bei Kaiserslautern sowie der neuen beliebten Konzertreihe Hamburger Serenadenkonzerte in ihrer neuen Wahlheimat. Ihre Ignaz-Pleyel-CD-Einspielung ist vor kurzem erschienen und ihr Debut zuletzt im Konzerthaus Wien gehören zu ihren neuesten musikalischen Highlights.

Informationen, Audio- und Videoclips finden Sie unter http://sabinegrofmeier.de/

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Ludwig Güttler – Trompete – und
Friedrich Kircheis – Orgel –

Ludwig Güttler zählt als Solist auf Trompete und Corno da caccia zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Durch seinen vielfältigen Wirkungskreis hat er zudem ein weltweites Renommee als Dirigent, Forscher, Veranstalter und Förderer erworben.

Mehr Informationen: https://www.guettler.com/

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Confido Vocale: Monteverdis Marienvesper

Claudio Monteverdi
Vespero della Beata Virgine Maria (Marienvesper)

Die 1610 veröffentlichte Marienvesper des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi gilt als eines der Gipfelwerke abendländischer Musik.

Er schuf ein Meisterwerk, in welchem er die gesamte Bandbreite seiner musikalischen Formensprache einbrachte. Dabei verband er alte, traditionelle Elemente der Kirchenmusik mit den neuesten – vom ihm selbst geprägten – musikalischen Strömungen der Zeit zu einem höchst abwechslungsreichen und theologisch tiefgründigen Werk, das bis heute Ausführende und Zuhörende fasziniert.

Zusammen mit acht Gesangssolisten und dem Tallis Ensemble – einem Instrumentalensemble, das auf historischen Instrumenten spielt – wird sich confido vocale dem Werk klanglich und inhaltlich aus dem Verständnis seiner Zeit heraus annähern. Die Choralschola der Essener Domsingknaben wird in den Aufführungen einen besonderen Akzent setzen..

Die Marienvesper wird  hoffentlich am 6. oder 7.11.2021 aufgeführt werden können.
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Vorschau auf 2022:
Brahms-Chor Dorsten: Das Alexander-Fest

Brahms-Chor 2019 in der Marienkirche

Für die Freunde der festlichen Barock-Musik freuen wir uns, einen besonderen akustischen Leckerbissen mit dem Brahms-Chor Dorsten für den 12. Mai 2022 ankündigen zu können.

Das Alexanderfest (Alexanders’s Feast or The Power of Musick – HWV 75) ist eine Ode zu Ehren der hl. Cäcilia für Soli, Chor und Orchester von Georg Friedrich Händel (1685-1759). Die Uraufführung fand unter Leitung des Komponisten am 19. Februar 1736 statt. Zu Händels Lebzeiten und danach war das Oratorium eines seiner beliebtesten.

Confido begeistert – in Dorsten und Westerholt

Nach dem großen Erfolg in Dorsten ein ebenso überwältigender Abend mit “standing ovations” und nicht enden wollendem Applaus in der voll besetzten Kirche Sankt Martinus Westerholt.
Dieses Requiem-Projekt hat allen Beteiligten großen Spaß bereitet. Heute auch unter den Augen vom Dorstener Bürgermeister Tobias Stockhoff, der am Samstag nicht nach Sankt Marien kommen konnte.
Confido vocale & camerata wird vielen Klassik-Liebhabern auch in Herten und Westerholt in guter Erinnerung bleiben.

2019: Start mit Brahms-Chor und Confido im März – Newsletter

Zuerst einmal wünschen wir Ihnen ein gutes, gesundes, glückliches Jahr 2019!

Wir würden uns freuen, Sie (wieder) bei unseren Kulturveranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Ihre Ursula Bensch und das Team vom Kulturkreis St. Marien


Wer schon länger Freund des Kulturkreises St. Marien ist, wird sich sicherlich an den Dezember 2015 erinnern, als sich am 4. Adventssonntag die Zuhörer in der vollbesetzten Kirche St. Marien versammelten, wo der Brahms-Chor Dorsten die Kantaten 1 bis 3 des sechsteiligen Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach mit Unterstützung des Barockorchesters L’Arco aus Hannover und den Solisten Annabelle Heinen (Sopran), Claudia Darius (Alt), Robert Reichinek (Tenor) und Michael Marz (Bass) aufführte.

Nun setzt der Chor die Auseinandersetzung mit dem wohl berühmtesten Werk von J.S. Bach fort; beim diesjährigen Konzert soll der Schwerpunkt auf den Kantaten 4-6 liegen.
Die Kantaten sind von J.S. Bach aus liturgischen Gründen für die Sonntage nach Weihnachten konzipiert worden. Sie werden seltener als die Kantaten 1-3 aufgeführt, sind aber nicht minder reizvoll. Um einen großen Bogen über die Weihnachtsgeschichte zu schlagen, soll die Eingangskantate „Jauchzet, frohlocket“ noch einmal erklingen.

Begleitet wird der Brahms-Chor wieder vom Barock-Orchester L‘Arco aus Hannover und den Solisten Tina Bier (Sopran), Esther Valentin (Alt), Fabian Strotmann (Tenor) und Gregor Finke (Bariton) .

St.-Marien-Kirche,
Sonntag, 20.01.2019, 17.00 Uhr

Eintritt: 18,00 € (mit Ermäßigung: 10,00 €); der Vorverkauf erfolgt über die bekannten VVK-Stellen.

Homepage des Brahms-Chores


Schon oft & gern gesehen & gehört in unserer Kulturkirche: confido vocale & camerata wird wiederum ein besonderes Chor- und Orchesterkonzert zur Auffführung bringen:

Viele Legenden drehen sich um die geheimnisvolle Bestellung eines Requiem bei Wolfgang Amadeus Mozart durch den berüchtigten „grauen“ Boten. Die Umstände dieses Kompositionsauftrags sind längst entschleiert – dennoch stellt Mozarts letztes, unvollständig gebliebenes Werk seine Interpreten immer wieder vor die Herausforderung, eine angemessene Form für musikalische Wiedergabe zu finden.

In der Art einer Collage wird confido vocale & camerata versuchen, sich dem Werk von verschiedenen – musikalischen wie inhaltlichen – Aspekten her zu nähern und dabei auch den Charakter seiner fragmentarischen Überlieferung bewusst einzubeziehen.

In diesem Sinne werden die beiden Chorsätze von Georg Friedrich Händel, die Mozart zum Introitus und zum Kyrie inspiriert haben, ebenso Teil des Programms sein wie gregorianische Gesänge und das 1993 entstandene Orchesterwerk „Memento mori“ des australischen Komponisten Peter Sculthorpe, in welchem der Komponist die mittelalterliche „Dies irae“-Melodie zu einem klingenden Epos verarbeitete.

So wird das Programm zu einem musikalischen Brückenschlag von der Gregorianik über Barock und Klassik bis in die Gegenwart, vom weckenden Ruf der Posaune, die den Jüngsten Tag ankündigt, bis hin zu den sanften Klängen des Didgeridoo, das aus fernen Zeiten und Welten herüber zu tönen scheint.

Das Programm:

  • Wolfgang A. Mozart:
    Requiem für Soli, Chor und Orchester
  • Peter Sculthorpe:  „Memento mori“ für Orchester
  • Georg Friedrich Händel:
    The ways of Zion do mourn,
    The King shall rejoice
  • Gregorianischer Choral

St.-Marien-Kirche,
Samstag, 09.03.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt:
Vorverkauf 15,00 €,  Abendkasse 18,00 €
Schüler, Studenten und Geflüchtete frei

Homepage von confido vocale & camerata

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