Weltmusik vom Feinsten

Georgien, Armenien, Türkei, Libanon, Ägypten, Tunesien, Israel, Rumänien, Argentinien, Brasilien, Mexiko, Irland: ­ es war ein bunter Reigen, den die angereisten Mitglieder des World Music Ensembles der Uni Oldenburg (Leitung: Nangialai Nashir) am Samstag, den 13. Juli 2019 in der Marienkirche präsentierten. Einige Musiker des Ensembles, die verhindert waren, wurden ersetzt durch Dorstener Musiker: dem Flötisten Thomas Döller, der Geigerin Ursula Berger-Nashir und zwei Schülern der im Marienviertel ansässigen Musikschule Paganini, nämlich Asisa und Ramin Nashir an der Violine und am Klavier. Diese passten sich trotz nur einer einzigen Probe – am Konzerttag – hervorragend in das Ensemble ein.

Den Zuhörerinnen und Zuhörern (jene, die nicht da waren, haben diesmal etwas Besonderes verpasst!) wurde ein musikalisch vielfältiger Abend dargeboten: orientalische Klänge (mit Oud), Klezmer (mit Akkordeon), Volkslieder aus Georgien, Armenien, Rumänien und besonders beeindruckend an diesem Abend: die aus dem Ensemble hervorgegangene Irish-Folk-Formation Dánacht mit Sängerin, Violine, Gitarre, Kontrabass und Uillean Pipes (der irischen Version des Dudelsacks). Die vier Musiker und Musikerinnen spielten vier spannende Tunes aus ihrem Repertoire; in Puncto Dynamik und Zusammenspiel ein Genuss, solch toll aufeinander abgestimmte Spieler agieren zu sehen und zu hören. Das gesamte Konzert bot eine für die Akustik der Marienkirche kluge Musikauswahl mit feinfühligen Arrangements und großer stilistischer Bandbreite – und dies alles auf künstlerisch hohem Niveau: Hier erklang Weltmusik vom Feinsten.

Zwei Anmerkungen noch:

Die Kulturkreis-Damen lobten die gute erstmalige Kooperation mit dem Musikverein Dorsten, die trotz kurzfristiger Planung, Sommerferienbeginn und vieler privater Verpflichtungen sehr unkompliziert und freundlich verlief.

Für das leibliche Wohl der schon am Mittag angereisten Musiker sorgten Kulturkreis, Musikverein, Paganini-Musikschule und Lena Steuter vom Wirtshaus Lunemann, die den jungen
Leuten eine köstliche Mittagssuppe spendierte.

 

 

  

Alle Fotos: © Klaus Kringel / Kulturkreis St. Marien

Auch Cornelia Wollmer-Radix hat feine Fotos gemacht, wie Sie in der folgenden Bildergalerie unschwer sehen können.

Alle Bilder der Galerie: © Cornelia Wollmer-Radix 07/2019

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Cant’Ella in der Marienkirche:
es war ein Genuss!

Ihren Beitrag zum Dorstener Chorfestival leisteten die Damen des Kulturkreises St. Marien mit der Einladung an den Frauenchor Cant’Ella, Bestplatzierte in vielen Chorwettbewerben.

  

  

Und dem guten Ruf, der dieser sangesfreudigen Truppe vorauseilte, wurden die Frauen gerecht: Es war ein Erlebnis, Cant’Ella zuzuhören, ganz gleich, ob bei ‘Volksliedern’ wie ‘Dat du min Leevsten büst’ oder bei mehrstimmigen Chorwerken von Paul Stanhope oder Steinar Eielsen (da unterstützt durch den einzigen Mann, Carlo Brunn, an den Röhrenglocken). Das begeisterte Publikum erklatschte sich natürlich eine schöne Zugabe und verabschiedete die sympathischen Sängerinnen mit stehenden Ovationen!

Der pure Genuss waren auch  die kulinarischen Köstlichkeiten, die die Kulturkreis-Damen vor und nach dem Konzert und in der Pause auf der sonnenbeschienenen Pfarrwiese und im Schatten ‘unter den Kastanien’ anboten.

 

Als Gast der ersten Stunde bei den Kulturkreis-Konzerten ließ es sich Els Schürholz,  ‘Grande Dame’ des Marienviertels, nicht nehmen, auch an ihrem 89. Geburtstag dieses Chorkonzert zu besuchen. Ein gefühlvolles ‘Zum Geburtstag viel Glück’ des Chores und ein bunter Strauß Blumen, überreicht von der Kulturkreis-Sprecherin Ursula Bensch, waren Glückwunsch und Dank an diese überaus treue Besucherin.

Alle Fotos: © Klaus Kringel / Kulturkreis St. Marien 06/2019

Sehr fachlich rezensiert Sabine Bornemann in der Dorstener Zeitung dieses Chorkonzert:

Das folgende Foto wurde dem Kulturkreis St. Marien freundlicherweise von Sabine Bornemann zur Verfügung gestellt.

Der Frauenchor CANT’ELLA unter Leitung von Bine Becker-Beck gab zu seinem 25-jährigen Bestehen ein faszinierendes Konzert mit “Lieblingsstücken” in der Marienkirche. © Sabine Bornemann

World Music Ensemble der Universität Oldenburg

Musik aus aller Welt

Unter der Leitung des Dorstener Gitarristen und Hochschuldozenten Nangialai Nashir konzertiert das ‘World Music Ensemble’ der Universität Oldenburg am Samstag, 13. Juli in der Dorstener Marienkirche.
Eine attraktive Mischung unterschiedlicher Musikstile erklingt ab 19:00 Uhr in der wunderschönen Akustik dieser Kirche (An der Marienkirche, 46284 Dorsten)

Musik aus drei Kontinenten steht auf dem Programm:

  • arabische Lieder, Klezmerklänge, Kompositionen aus Armenien und Türkei
  • Musik aus Lateinamerika, mit Kompositionen von Astor Piazzolla (Argentinien), Manuel Ponce (Mexiko) und Joao Bosco (Brasilien)
  • Irish Tunes mit Uilleann Pipes, Fiddle, Akkordeon und Gitarren

Das von Nangialai Nashir gegründete Ensemble besteht aus Studierenden des Instituts für Musik der Uni Oldenburg, ist aber auch offen für ambitionierte Gäste mit außereuropäischem Musikbezug, Migranten und Flüchtlinge, die ihr musikalisches Know-How miteinbringen. Hierdurch findet ein Austausch und Miteinander auf sehr vielen Ebenen statt.

Eine Veranstaltung des Kulturkreises St. Marien in Kooperation mit dem Musikverein Dorsten

Eintritt € 15,- / ermäßigt € 10,-
Schülerinnen/Schüler und Studierende mit Ausweis an der Abendkasse zahlen den ermäßigten Preis; Inhaber des DORSTEN-Passes erhalten freien Eintritt.

Zur Info: Den DORSTEN-Pass erhalten alle Dorstener, die Empfänger von staatl. Unterstützungsleistungen sind, also auch z.B. Flüchtlinge, bei ihrem Sachbearbeiter und im Bürgerbüro der Stadt.

Kulturkirche St. Marien, An der Marienkirche, 46284 Dorsten
Samstag, 13. Juli 2019, 19 Uhr
Einlass zum Konzert ab 18:30 Uhr

Fotos: © Shervin Hajinia, Juni 2018

Was soll der Unsinn?

Szenische Lesung zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane

In seinen Reimen schenkte er uns Birnen aus dem Havelland, literarisch nahm er uns mit auf Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Doch Theodor Fontane, dessen Geburtstag sich 2019 zum 200. Mal jährt, war viel mehr als Poet und Buchautor: Zum Beispiel Freiheitskämpfer, Theaterkritiker und Kriegsberichterstatter.

Nach der Begegnung mit Martin Luther und Karl Marx lud im März 2019 Bertold Hanck  das Publikum ein, auf der Bühne des Cornelia-Funke-Baumhauses eine bedeutende, aber auch widersprüchliche Persönlichkeit der deutschen Kulturgeschichte besser kennenzulernen.

Der Zuspruch zu diesen Lesungen war so überwältigend, dass der Kulturkreis St. Marien alles unternahm, diesen ‘Unsinn’ noch mehr Interessierten zugänglich zu machen.

Eine Veranstaltung in Kooperation von Cornelia-Funke-Baumhaus und Kulturkreis St. Marien

Sonntag: 29.09.2019 um 17.00 Uhr

Eintritt 10,-€ (Erlös für die Arbeit des Baumhauses)

Die Damen des Kulturkreises bieten ab 15.30 Uhr ein Café an ; vielleicht ist auch etwas mit Birnen dabei … (Erlös für die Arbeit des Kulturkreises)

Veranstaltungsort: Pfarrheim St Marien, Marienstr. 75, 46284 Dorsten

Übrigens: Hans-Georg von Ribbeck, Fontanes Birnenfreund, starb 1759, also vor genau 260 Jahren (zur Familiengeschichte der von Ribbecks: https://www.vonribbeck.de/ueber-uns/)

 

Herzlich willkommen!