Jazzchor Freiburg – Infusion

Seit seiner Gründung durch Bertrand Gröger 1990 hat der Jazzchor Freiburg in Konzerten und auf Tonträgern die unterschiedlichsten Nischen und Nuancen des vokalen Jazz beleuchtet und dabei immer wieder Grenzerfahrungen gesucht.
„Infusion“ bildet dabei keine Ausnahme: mit der Fokussierung auf das bis heute musikalisch wirksame Label „Fusion“ festigt das Freiburger Ausnahmeensemble seinen Ruf als Wegbereiter der Chorszene.
Kaum eine Entwicklung im Jazz hatte eine vergleichbare
Breitenwirkung wie seine Verschmelzung mit Rock, Funk und Latin zu „Fusion“ – Musikerpersönlichkeiten wie Miles Davis oder Pat Metheny und bahnbrechende Kompositionen wie Joe Zawinuls „Birdland“ sind bis heute im kollektiven Bewusstsein verankert.

Mit seinem neuen Programm „Infusion“ erschließt sich der Jazzchor Freiburg diesen vitalisierenden Stilmix des instrumentalen Jazz, der durch eigene Arrangements erstmals singbar gemacht wurde. Begleitet wird der Chor dabei von seinem bewährten Jazz-Trio an Klavier, Kontrabass und Schlagzeug.

St.-Marien-Kirche, Dorsten
Sonntag, 28.10.2018, 18.00 Uhr
Eintritt: 25,00 €

Vorverkaufsstellen unter
https://marienviertel.de/kulturkreis/?page_id=32

Programm-Flyer für das Winterhalbjahr

Neuer Programm-Flyer online!

Mit 4 bemerkenswerten Veranstaltungen bis März 2019 wartet der aktuelle Flyer des Kulturkreises St. Marien auf.

Hier können Sie über das Angebot lesen, das Faltblatt herunterladen und – das wäre sehr schön – an Interessierte weitergeben, auf Papier oder als Link.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung (wieder) als unsere Gäste begrüßen dürfen.

Hingewiesen auf unsere Angebote wird auch immer tagesaktuell im Veranstaltungskalender des Marienviertels Dorsten unter www.marienviertel.de/events.

 

Konzert im Park Schürholz: Open-Air-Klassik mit Stil

Der zweite ‘große Wurf’ des Kulturkreises innerhalb von 10 Tagen:
stilvolles Ambiente, guter Besuch,  entspannte Atmosphäre, gut aufgelegte junge Musiker*innen, ein launiger Hausherr, passendes Wetter, eifrige Kulturkreisdamen mit leckerem Essen: Dieses Wohlfühlpaket relativierte auch die nicht gerade niedrigen (von m:lw festgelegten!) Eintrittspreise.

Urlaubszeit: eine schöne Fotostrecke wird hier nachgereicht.
(Alle Fotos: © 2018 Peter Koerber/Kulturkreis St. Marien)

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Die Dorstener Zeitung schreibt zu diesem Konzert:

Die Liebe und der Wahnsinn im Gepäck

(von links: Anwar Abdi (Saz), Nangialai Nashir (Gitarre), Frank Westerath (Tabla & Sarod), Ursula Berger-Nashir (Violine), Annette Krieger (Violoncello), Marco Spohr (Schauspieler und Rezitator)

Ach ja, die Liebe: sie nimmt uns mit …

Im stimmungsvollen Ambiente der Hofes Hoffrogge in der Lune nahm Marco Spohr, Schauspieler und Präsentationcoach aus Hagen, am Freitagabend gut 150 Gäste auf Einladung des Kulturkreises St. Marien mit auf eine Reise durch die literarische Welt der Liebe – und des Liebesleids. Moderne Songtexte, klassische Lyrik, Liebesbriefe und Szenen u.a. von Goethe und Kurt Tucholsky, Nikolaus Lenau und Friedrich Rückert, Erich Fried und Heinz Rudolf Kunze konnten zum Schmunzeln, Träumen und Nachdenken anregen, aber zum Glück nicht wirklich Antwort geben auf die spannendsten Fragen des Lebens: Wie schaffe ich es, dass die Postbotin mich anlächelt (Heckmanns‘ ‚Finnisch‘)? Was kann ich alles tun ‚Für einen Kuss von dir‘ (Hermann van Veen; im Duett mit Petra Schickedanz)? Wann ist Liebe pure Romantik, wann hingebungsvolle Emotion, wann maßlose Egozentrik, wann mündet sie in eine herrliche Neurose? So viele Facetten …

Auch Marco Spohr genoss sichtlich diesen Abend in einer auch für einen erfahrenen Vorleser besonderen Umgebung: „Es ist einfach ein Traum, in einem solchen offenen, natürlichen, nicht künstlichen Raum zu spielen und zu rezitieren.“ Er habe die vorbeifahrende NordWestBahn gar nicht gehört, wohl aber das Fiepen der Schwalben aufgenommen, die in der Dämmerung auf Mückenjagd gingen: „Die gehören einfach zu diesem Ort.“

Liebe- und stimmungsvoll dargeboten waren auch die Stücke aus vielen Ländern und Kulturen, von Argentinien über die Türkei und Kurdistan nach Lettland und ins Berlin der Dreigroschenoper, die das Dorstener ‚Weltmusik-Ensemble‘ unter der Leitung von Nangialai Nashir ebenbürtig zwischen den Rezitationen spielte. Diese Gruppe, seit 2016 beheimatet im Marienviertel und noch ohne ‚richtigen‘ Namen, machte allein schon mit ihren Instrumenten neugierig: Tabla? Saz? Sarod?

Und da Liebe ja bekanntlich (auch) durch den Magen geht, trugen die Damen des Kulturkreises mit liebevoll zubereiteten Happen und Häppchen geschmackvoll und schmackhaft zur Wohlfühlatmosphäre unter den Eichen des über 200 Jahre alten Bauernhofes bei.

Bei angenehmen Temperaturen und mit dieser lebendigen Mischung aus Lesung (dem gesprochenen Wort), Szene (dem gespielten Wort), Musik aus aller Welt und leckeren Köstlichkeiten wurde der Abend zu einem besonderen Event: eine große Hommage an die Liebe!

Dem Kulturkreis St. Marien, einer ehrenamtlich engagierten Frauengruppe aus dem Marienviertel, ist in Verbindung mit den Haus- und Hofherren Maria und Wolfgang Hoffrogge wieder ein großer Wurf gelungen.

Die Damen (und ihre hilfreichen Männer in den ‘tragenden’ Rollen) hoffen nun auf ebenso gutes Wetter und viele Gäste beim Konzert mit dem Soloklarinettisten der Wiener Philharmonie Daniel Ottensamer, der Sopranistin Lavinia Dames und dem „Junge Tonkünstler Orchester“ am kommenden Samstag im Park der Villa Schürholz. (Alle Informationen: www.marienviertel.de/kulturkreis).

Ensemble der Dorstener Weltmusik
Marco Spohr in Szene
Klappt es wohl, dass die Postbotin mir zulächelt, wenn sie mir das Päckchen bringt, das ich mir selbst geschickt habe?
Marco Spohr im Duett mit Petra Schickedanz
Anwar Abdi, Nangialai Nashir und Frank Westerath
Sie wuppten den tollen Abend: Ensemble Weltmusik und Marco Spohr
Nicht ‘nur’ toller Rezitator, sondern auch lebendiger Schauspieler: Marco Spohr
Gut 150 Gäste auf dem Hof; sehr viele waren angesichts des tollen Wetters mit dem Rad gekommen
Glückliche Gastgeber: v.l. Maria und Wolfgang Hoffrogge als Haus- und Hofherren, Ursula Bensch als Sprecherin des Kulturkreises St. Marien
Es war eine sehr gute Idee von Maria Hoffrogge, den Kulturkreis St. Marien auf Marco Spohr aufmerksam zu machen!

 

Herzlich willkommen!