Aktuelles

Was soll der Unsinn?

Szenische Lesung zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane

In seinen Reimen schenkte er uns Birnen aus dem Havelland, literarisch nahm er uns mit auf Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Doch Theodor Fontane, dessen Geburtstag sich 2019 zum 200. Mal jährt, war viel mehr als Poet und Buchautor: Zum Beispiel Freiheitskämpfer, Theaterkritiker und Kriegsberichterstatter.

Nach der Begegnung mit Martin Luther und Karl Marx lud im März 2019 Bertold Hanck  das Publikum ein, auf der Bühne des Cornelia-Funke-Baumhauses eine bedeutende, aber auch widersprüchliche Persönlichkeit der deutschen Kulturgeschichte besser kennenzulernen.

Der Zuspruch zu diesen Lesungen war so überwältigend, dass der Kulturkreis St. Marien alles unternahm, diesen ‘Unsinn’ noch mehr Interessierten zugänglich zu machen.

Eine Veranstaltung in Kooperation von Cornelia-Funke-Baumhaus und Kulturkreis St. Marien

Sonntag: 29.09.2019 um 17.00 Uhr

Eintritt 10,-€ (Erlös für die Arbeit des Baumhauses)

Die Damen des Kulturkreises bieten ab 15.30 Uhr ein Café an ; vielleicht ist auch etwas mit Birnen dabei … (Erlös für die Arbeit des Kulturkreises)

Veranstaltungsort: Pfarrheim St Marien, Marienstr. 75, 46284 Dorsten

Übrigens: Hans-Georg von Ribbeck, Fontanes Birnenfreund, starb 1759, also vor genau 260 Jahren (zur Familiengeschichte der von Ribbecks: https://www.vonribbeck.de/ueber-uns/)

 

World Music Ensemble der Universität Oldenburg

Musik aus aller Welt

Unter der Leitung des Dorstener Gitarristen und Hochschuldozenten Nangialai Nashir konzertiert das ‘World Music Ensemble’ der Universität Oldenburg am Samstag, 13. Juli in der Dorstener Marienkirche.
Eine attraktive Mischung unterschiedlicher Musikstile erklingt ab 19:00 Uhr in der wunderschönen Akustik dieser Kirche (An der Marienkirche, 46284 Dorsten)

Musik aus drei Kontinenten steht auf dem Programm:

  • arabische Lieder, Klezmerklänge, Kompositionen aus Armenien und Türkei
  • Musik aus Lateinamerika, mit Kompositionen von Astor Piazzolla (Argentinien), Manuel Ponce (Mexiko) und Joao Bosco (Brasilien)
  • Irish Tunes mit Uilleann Pipes, Fiddle, Akkordeon und Gitarren

Das von Nangialai Nashir gegründete Ensemble besteht aus Studierenden des Instituts für Musik der Uni Oldenburg, ist aber auch offen für ambitionierte Gäste mit außereuropäischem Musikbezug, Migranten und Flüchtlinge, die ihr musikalisches Know-How miteinbringen. Hierdurch findet ein Austausch und Miteinander auf sehr vielen Ebenen statt.

Eine Veranstaltung des Kulturkreises St. Marien in Kooperation mit dem Musikverein Dorsten

Eintritt € 15,- / ermäßigt € 10,-
Schülerinnen/Schüler und Studierende mit Ausweis an der Abendkasse zahlen den ermäßigten Preis; Inhaber des DORSTEN-Passes erhalten freien Eintritt.

Zur Info: Den DORSTEN-Pass erhalten alle Dorstener, die Empfänger von staatl. Unterstützungsleistungen sind, also auch z.B. Flüchtlinge, bei ihrem Sachbearbeiter und im Bürgerbüro der Stadt.

Kulturkirche St. Marien, An der Marienkirche, 46284 Dorsten
Samstag, 13. Juli 2019, 19 Uhr
Einlass zum Konzert ab 18:30 Uhr

Fotos: © Shervin Hajinia, Juni 2018

Parken beim Cant’Ella-Konzert

Liebe Gäste unserer Veranstaltungen,

angesichts der vielen von auswärts mit dem Pkw anfahrenden Gäste und Chormitglieder möchten wir hier noch einmal auf die Parkmöglichkeiten hinweisen.

Der Parkplatz der Fa. Schürholz steht uns exklusiv für dieses Konzert zur Verfügung (s.u.). Herzlichen Dank an die Familie Schürholz!

Hinweis über Anfahrt und Parkmöglichkeiten:

Die Benutzung erfolgt stets auf eigene Gefahr!
Bitte beachten Sie die Belange der Anwohner!
Lassen Sie bitte auch genügend Platz für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr!

An der Marienkirche selbst stehen in beschränktem Maß Parkplätze zur Verfügung.
→ Navigation: Dorsten, An der Marienkirche 11

Ferner steht der Parkplatz des Caritas-Bildungszentrums (ehem.  Realschule) an der Bismarckstraße (vor und neben dem Sportplatz) zur Verfügung. Fußweg: unter 5 Minuten
→ Navigation: Dorsten, Bismarckstr. 106

Exklusiv für dieses Konzert stellt uns die Familie Schürholz ihren Firmenparkplatz zur Verfügung. Die Zufahrt ist ausgeschildert.
→ Navigation: Dorsten, Marienstraße 51 (von der Bismarckstraße kommend die erste Toreinfahrt rechts. Fußweg: unter 5 Minuten

Der Parkplatz Zollern entfällt!

 

“Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes”

Filmabend

Der Kulturkreis St. Marien lädt am Montag, 11.02.2019 um 19.30 Uhr zu einem Filmabend in die Marienkirche ein. Eintritt: 5,00 €. Gezeigt wird der Dokumentarfilm von Wim Wenders “Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes”.

Wim Wenders hat einen sehenswerten Film geschaffen. Statt eines biographischen Films über den Papst hat er einen Film mit ihm gemacht.
Auf der Leinwand erleben wir Franziskus’ Ideen zu Umwelt, Armut, seine Kritik an der Kurie, seine Globalisierungs- und Wirtschaftskritik, seinen Reformwillen. Wenders versteht es, diese Aus­sagen emotional und bildstark mit Stationen aus der Amtszeit von Franziskus zu verbinden.

Durch eine besondere Kameratechnik entsteht der Eindruck, der Papst würde wie in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht direkt zur Zuschauerin/ zum Zuschauer sprechen – in einer Art Privataudienz.

Der Film spart auch das heikelste Thema nicht aus, an dem sich die Zukunft der Kirche entscheiden wird: den Umgang mit Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche.

An den Film knüpft auch das Gespräch mit Pfarrer Arntz im nächsten Monat an.

Diese wichtige Fortsetzung findet statt am Donnerstag, 21. März 2019, 19:00 Uhr, wenn Pfarrer em. Norbert Arntz in Vortrag und Gespräch den “Kampf um das Franziskus-Projekt” thematisiert.

Das Evangelium ent-fesseln

Das Projekt von Papst Franziskus wird heftig bekämpft

Papst Franziskus macht ernst: Er rüttelt die Kirche auf, liest der Hierarchie die Leviten, kritisiert das Wirt­schaftssystem und mobilisiert die Öffentlichkeit für die „Sorge um das gemeinsame Haus”, die Schöpfung. Aber auch seine Handlungen und Reisen zeigen einen neuen Stil: Seine erste Reise führt ihn zu den Geflüchte­ten auf der Insel Lampedusa. Von einem Besuch auf der Insel Lesbos bringt er kurzerhand muslimische Flücht­lingsfamilien mit in den Vatikan. Die Wirklichkeit der Menschen ist für ihn der Ort, an dem sich Glaube und Kirche bewähren müssen. Wie ein Leitmotiv zieht sich die Forderung nach Barmherzigkeit durch die Amtszeit von Franziskus.

Referent und Gesprächspartner Pfarrer Norbert Arntz:

Er wurde 1943 in Kleve geboren. Nach Studium und Priesterweihe war er zunächst Seelsorger im Bistum Münster.Von 1983 bis 1990 lebte er im südlichen Andenhochland Perus mit dem Volk der Quechua zusammen. Als Beobachter hat er an zwei Generalversammlungen der lateinamerikanischen Bischöfe teilgenommen: im Jahr 1992 in Santo Domingo und im Jahr 2007 im brasiliani­schen Aparecida. Dort traf er auch den damaligen Kardinal Jorge Mario Bergoglio aus Buenos Aires, den heutigen Papst Franziskus. Zuletzt hat er mit dem Team des Instituts für Theologie und Politik in Münster an dem Projekt gearbeitet „50-Jahr-Gedenken des II. Vaticanum 2012-2015″ in der Perspektive des „Katakombenpaktes für eine dienende und arme Kirche”.