AktuellBlasmusik St. Marien

Blasmusik St. Marien – Live in Concert

Nicht überraschend, aber schön für die Musiker*innen: die Kirche platzte mal wieder aus allen Nähten, zig Stühle mussten noch aus dem Pfarrheim herangekarrt werden, Parkplätze gab´s keine mehr im großen Umkreis der Kirche. Überraschungen versprach die Ankündigung; das Plakat verzichtete auf die aus den vergangenen Jahren gewohnten Begriffe ‘Advent’ und ‘vorweihnachtliches Konzert’. Aufatmen in der Kirche bei einigen erwartungsvollen Besuchern: doch mehrere adventliche, weihnachtliche Arrangements im Programmheft neben Stücken u.a. aus Musicals! Auch eine Überraschung: im Chorraum kein Lehnstuhl, keine Stehlampe für Opa Raimund. Der kam dann später, nicht als Opa, sondern als jovialer, improvisierender Conférencier Raimund Ridderskamp.
Zwei Stücke von Tim Glaser, vielen bekannt aus seiner Zeit bei den beiden Fanfarencorps aus Hervest und Holsterhausen, feierten Premiere: “Christmas Prelude” als feierliche, stimmungsvolle Konzerteröffnung (mit Zitaten aus “Hark! The Herald Angels sing”, “Es ist ein Ros´entsprungen“ und “Adeste Fideles”) und die klangfarbenintensive, orientalisch anmutende Komposition “Tales of Baghdad”. Für den, der sich einen Eindruck von diesen Stücken machen möchte, bietet Tim Glaser Hörproben an; mit unserer Blasmusik klingt´s aber deutlich besser!

Erstmalig war auch eine Sängerin bei der Blasmusik: die Sopranistin Simone Juste, bekannt aus der Dorstener A-capella-Formation GinFis, begeisterte mit ihren Interpretationen von “All I want for Christmas is you” und “White Christmas”.

Ein Mitsingkonzert war´s auch: Geschickt in die Mitte des Abends gelegt und mit der Blasmusik zurückhaltend im Hintergrund singen sich „Süßer die Glocken nie klingen“ und „O du Fröhliche“ nicht weniger anrührend, aber viel weniger süßlich als auf dem Weihnachtsmarkt zu hören … “Stille Nacht” als letztes Stück des Abends war vom Arrangement her nicht zum Mitsingen geeignet: das bewahre ich mir auch lieber für die Christmette auf, wo es dann wirklich passt.

Kurzum: das Konzert war etwas anders, aber mindestens genauso begeisternd wie all die Jahre zuvor, was der tosende Applaus des Publikums nach fast zwei Stunden eindrucksvoll unterstrich (der aber leider – wohl aus Zeitgründen – nur zu einer Zugabe führte; im Pfarrheim warteten Glühwein und Würstchen …).

“Christmas on the Rock”: Die Blasmusik St. Marien rockt! Danke, liebe Musikerinnen und Musiker, dass Ihr ein so tolles Programm ‘alle Jahre wieder’ auf die Beine stellt! (jotw)

Dank an Thomas Brosthaus für die folgenden Bilder! (© Thomas Brosthaus 2018)

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