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Weihnachtsgeschenk liegt am Hammbach!

Foto: © Guido Bludau 13.12.2018 – Herzlichen Dank!

Ja, die Brücke ist da und liegt in ihren Widerlagern!

Foto: © Leonie Weber 2018

Heute am frühen Morgen hievte ein 250-Tonnen-Autokran die Brücke über den Hammbach und legte sie in die Lager. Den 600 km langen Weg vom Hersteller am Bodensee bis zum Blauen See hatte sie unbeschadet überstanden. Nun muss (nur) noch die Baustraße vom Nöttenkamp/Am Strandbad aus hoch zur Deichkrone umgebaut werden zu einer hübschen Zuwegung, die jetzt auch auf der Seeseite begonnen werden kann. Das wird wohl 4 bis 6 Wochen dauern und ist ein wenig wetterabhängig. Spätestens im Frühjahr wird dann alles fertig sein – und das fast vierjährige Warten nach dem Abriss der alten Knüppelholzbrücke hat ein Ende.

Am Bodensee eine simple Alu-Brücke bauen und quer durch halb Deutschland zum Bestimmungsort bringen? Lohnt sich das? Kostengünstiger wurde sie dadurch kaum, aber dort unten wurde wenigstens eine Firma gefunden, die sie baut. Ca. 2 Jahre dauerte die Suche nach einem Brückenbauer! Auch Stadtbaurat Holger Lohse hätte gerne früher eine Lösung gehabt. “Angesichts so viele maroder Brücken sind die Auftragsbücher der Fachfirmen gestrichen voll”, bedauerte er immer wieder bei Hervestkonferenzen und Stadtteilgesprächen im Marienviertel. Und: Trotz allen Bemühens für den langsamen Fortschritt beim Brückenneubau kritisiert zu werden, war für ihn sicher auch nicht vergnügungssteuerpflichtig …

Daten zur neuen Brücke: Aluminium, 22 m lang, 3 m breit, blau-grau. Die Zuwegung vom Strandbad aus wird deutlich verlängert und damit weniger steil, die Brücke reicht von Deichkrone zu Deichkrone; sie wird also barrierefreier als die alte mit ihrem Auf und Ab. Der Weg vom Strandbad links am Spielplatz vorbei wird wohl aufgegeben; für die vom Nöttenkamp kommenden Brückenüberquerer verlängert sich damit der Weg um gut 50 m, fürs Örtken wird´s entsprechend kürzer … (jotw)

 

 

 

 

 

Foto: © Jan Weber 2018

 

Foto: © Guido Bludau 13.12.2018

 

 

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Foto: Bludau - 13.12.2018 - Dorsten Am Donnerstagmorgen wurde die neue Brücke für den Fußweg am Blauer See in Dorsten Holsterhausen problemlos auf die Widerlager gehoben. Dies geschah mit Hilfe eines 250 Tonnen Autokrans. Die Brücke, die eine nutzbare Breite von drei und eine Länge von 22 Meter hat, wurde von der Seite am Nöttenkamp eingehoben, wo extra eine Baustraße eingerichtet wurde. Im kommenden Januar wird dann der Wegeanschluss durch eine Dorstener Gartenlandschaftsbau Firma wieder hergestellt. Bis dahin bleibt der Weg in diesem Bereich weiterhin gesperrt. Die Brücke wurde von einer Firma am Bodensee hergestellt und hat eine Anreise von knapp 600 Kilometer zurückgelegt. Die Kosten für die neue Brücke und den Bau der neuen Wiederlagen belaufen sich auf rund 160.000 Euro.

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