Initiative Zukunft Marienviertel

Das Marienviertel – ein starkes Stück Grün in der Naturstadt Dorsten

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.
Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.

“Naturstadt Dorsten blüht gerade an vielen Stellen auf”. So titelte die Dorstener Zeitung in einem Artikel am 29. April 2021.

Das Glück, im Grünen zu wohnen, wird den Bewohnern des Marienviertels täglich zuteil – sei es vor der eigenen Haustür oder bei Spaziergängen im unmittelbaren Umfeld.

Vieles, was grün ist, glänzt:

Beispiele:

  • Biotop und Streuobstwiese auf dem GHS-Gelände, derzeit durch Aktive der IZM weiter aufgewertet als Wildblumenwiese,
  • Marienfriedhof: Oase, Ort der Begegnung, Schattenspender an heißen Sommertagen; vorbildliche Nachpflanzung der vom Pilz befallenen Kastanien,
  • Freibadgelände: Beispiel dafür, dass die Natur für sich selbst sehr gut, vielleicht sogar am besten sorgt.

Manches, was grün war, glänzt wieder:

Im Wohngebiet am Riedweg: Nachpflanzung der vor Jahren gefällten jungen Eichen mit Haselnussbäumen, die Trockenheit besser vertragen als Eichen

Nicht alles, was grün ist, glänzt – sollte es aber wieder!

Beispiel Gälkenheide (Naherholungsgebiet des Marienviertels): Ein eher tristes Bild zeigt sich beim Blick vom alten Bahnwärterhaus an der Strecke nach Borken:

  • Landwirtschaftliche Flächen ohne Hecken, die den zunehmenden Wind bremsen und vor Austrocknung schützen können,
  • die Bahnstrecke nach Borken eher baum- und strauchlos,
  • eine Birkenallee, die Richtung Munitionsdepot strebt, als grüner Lichtblick, leider mit großen Lücken und nur langsam verrottenden Baumstümpfen.

Hier ist in den vergangenen Jahren aus sicherlich guten Gründen immer wieder gefällt worden; leider wurde nicht nachgepflanzt, um dieses wunderbare und prägnante Landschaftselement zu erhalten.
Da besteht Handlungsbedarf, insbesondere auch durch die Nähe zu den Naturschutzgebieten Wienbachaue und Brauck, die nicht nur Marienvierteler, sondern ganz viele touristische (Rad-) Wanderer anzieht. Genau dieser Mix, diese Verbindung von landwirtschaftlich geprägter Kultur und originärer Natur prägt das Münsterland.
Der Aufwand, dort wieder ‘Harmonie’ zu schaffen, ist gut überschaubar – ein vorsichtiger Appell an die Stadt?

 

jotw

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