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Elektromobilität

 innogy und Stadt Dorsten vereinbaren Ausbau der Ladestruktur für Elektroautos

Das Bild zeigt (v.l.) Dorstens Klimaschutzmanager Sebastian Cornelius, innogy-Kommunalbetreuerin Maria Allnoch und Bürgermeister Tobias Stockhoff nach Unterzeichnung des Vertrages zur Errichtung von elf neuen Ladesäulen für Elektroautos. Bereits bewährt hat sich die Ladesäule auf dem Besucherparkplatz am Rathaus. Foto: Stadt Dorsten

Noch in diesem Jahr werden elf neue Ladesäulen aufgebaut. Für das Marienviertel interessant sind insbesondere die beiden an der Zeppelinstraße und am Glück-Auf-Platz

Maria Allnoch, Kommunalbetreuerin des Energieversorgers innogy, und Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff haben einen Vertrag zum Ausbau der Ladestruktur für Elektroautos im Stadtgebiet unterzeichnet. Danach werden noch im Laufe des Jahres elf neue Ladesäulen errichtet.

„Mit dem Ausbau der Elektro-Ladeinfrastruktur möchten wir den Dorstener Bürgerinnen und Bürgern eine Basis für die Elektromobilität im Stadtraum bieten. Durch die Vereinbarung mit innogy schaffen wir in unserer Stadt einen wichtigen Baustein für eine zukunftsorientierte Mobilitätswende“, so Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Maria Allnoch ergänzt: „Eine Million E-Autos sollen bis 2022 und bis zu drei Millionen bis 2025 auf den Straßen unterwegs sein. Diese Ziele der Bundesregierung zum Ausbau der Elektromobilität zeigen deutlich auf, wo der Weg der Mobilitätswende hingehen soll. Wir tragen als regionaler Energieversorger Verantwortung, dieses Ziel zu unterstützen, indem wir die erforderliche Ladeinfrastruktur allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich machen. Es ist schön, dass die Stadt Dorsten diese Auffassung teilt und dieses Thema genauso ernst nimmt wie wir.“

Bereits im Dezember 2018 wurde durch den Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt Dorsten beschlossen, den Ausbau der Elektro-Ladeinfrastruktur durch die Errichtung elf weiterer Ladesäulen im Stadtgebiet voranzutreiben. Sebastian Cornelius, Klimamanager der Stadt Dorsten: „Die hierbei verwendete Technik erlaubt es Besitzern von Elektroautos, eine deutlich höhere Ladeleistung zu nutzen, als es der hauseigene Stromanschluss zu leisten vermag. Im Rahmen der Konzepterarbeitung wurde zudem darauf geachtet, möglichst zentrale Flächen zu identifizieren auf ausschließlich gebührenfreien Parkplätzen.“

Bei den Ladesäulen handelt es sich um Modelle mit einer Ladekapazität von 2 x 22 Kilowatt. Ein Exemplar gleicher Bauart wurde beispielsweise bereits auf dem Besucherparkplatz am Rathaus realisiert. Dabei können zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig beladen werden. Ein Elektroauto mit 40 Kilowattstunden Akkukapazität und entsprechender Ladeleistung wäre demnach nach etwa drei Stunden zu über 80 % „betankt“.

Der durch die Ladesäulen gelieferte Strom entstammt dabei ausschließlich erneuerbaren Energien. Die entsprechende Zertifizierung wird durch die Einhaltung der zu Grunde liegenden Förderrichtlinie gewährleistet und ist vertraglich festgehalten.

Die Auslastung der Ladesäulen wird überprüft, um künftige Bedarfe zu ermitteln. So soll ermittelt werden, ob in Zukunft der Zubau weiterer Ladesäulen notwendig wird.

Folgende Standorte in den Stadtteilen werden mit einer Ladesäule versorgt:

STADTTEIL VERORTUNG
Altendorf-Ulfkotte Parkplatz Gräwingheide
Altstadt                               Parkplatz Lippetal
Altstadt Parkplatz Gelsenkirchener Straße (Bahnhof)
Altstadt Auf der Bovenhorst (P+R-Parkplatz, Europaplatz)
Hardt Auerhahnstraße / An der Seikenkapelle (Nähe Edeka)
Hardt Hafenstraße
Hervest Glück-Auf-Platz
Holsterhausen Zeppelinstraße
Lembeck Wulfener Straße, Ecke Steenpatt
Rhade Park&Ride-Parkplatz, Bahnhof
Wulfen Hervester Straße (nahe Restaurant Rosin)

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