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Jo Gernoth ist verstorben

Ausgerechnet bei der Grabpflege auf dem Marienfriedhof, wo vor einigen Wochen noch seine Mutter beigesetzt wurde, schockierte mich die Nachricht vom Tod Jo Gernoths.

2013-Jo-Gernoth

Wir alle kannten ihn als Marienkind, Journalist der WAZ und des Stadtspiegels, als Berichterstatter auf Sportplätzen und in Vereinen. Er hatte viele Interessen, vom Motorsport über Militaria bis zur Naturfotografie; seine besondere Liebe galt dem Segelflug.

So bärbeißig, wie er manchmal aussah und sich gab, so steckte doch in ihm ein weicher, empathischer Kerl mit großer Liebe zu seinem Marienviertel, dessen Entwicklung er liebevoll und kritisch begleitete. Im Sommer dieses Jahres noch schoss er herrliche Luftbilder seiner Heimat und stellte sie diesem Blog zur Verfügung. Fehlen werden uns auch die spannenden Geschichten, gewürzt mit profunden historischen Kenntnissen und Humor, die er gerne erzählte und die nun sicherlich die Seelen im Himmel erfreuen werden.

Zum ersten Todestag seines Freundes Jürgen Salamon schrieb er: „So ist das Wesentliche einer Kerze nicht das Wachs, das seine Spuren hinterlässt, sondern das Licht.“ (Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste).

Lieber Jo, auch Du hast Licht in die Welt gebracht durch Deine Recherchen; Deine Lichtbilder waren oft auch Lichtblicke.

Verabschieden möchte ich mich von unserem lieben Freund mit dem letzten seiner vielen tollen Bilder, das er vor seiner Erkrankung auf Facebook veröffentlichte. Es zeigt den Oktober-Himmel über dem Segelflugplatz.

2014-10-23-Jo-Gerrnoth-Flugplatz-Wolken

Glückauf, Jo!

Nehmen Sie an der Diskussion teil:

  1. Jorg Greman

    in tiefer Trauer

    Jorg

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